Levitra

Was Sie über Levitra wissen müssen

Levitra gehört zu den großen vier Produkten im Bereich der Potenzsteigerung. Es teilt sich mit Viagra, Spedra und Cialis den Großteil des Marktes und ist entsprechend weit verbreitet. Damit Ihnen die Wahl zwischen diesen Platzhirschen leichter fällt, finden Sie hier auf einen Blick alles, was es über Levitra zu wissen gibt.

Der Wirkstoff in Levitra: Vardenafil

Am wichtigsten ist zunächst einmal der in Levitra verwendete Wirkstoff: Vardenafil. Dieser ist in ganz Europa nur auf Rezept erhältlich, unabhängig von der Dosierung. Wenn Sie also auf ein Angebot stoßen sollten, das Ihnen Levitra-Tabletten ohne Rezept anbietet, ist Vorsicht geboten. Und mit Vorsicht geboten meinen wir: Halten Sie sich von derartigen Angeboten fern! Gehen Sie lieber auf Nummer sicher und kaufen Sie in einer seriösen Online-Apotheke ein. Die Rezeptpflicht ist außerdem unabhängig von der Dosierung, da es sich um einen PDE-5-Hemmer handelt. Die drei klassischen Dosierungen sind 5 mg, 10 mg und 20 mg. Gegebenenfalls kann es vorkommen, dass Sie mehrere Dosierungen ausprobieren müssen, bis Sie das perfekte Paket für sich gefunden haben. Geben Sie also nicht sofort auf, wenn keine Wirkung eintritt, sondern halten Sie Rücksprache mit Ihrem Hausarzt.

Die Wirkweise von Vardenafil lässt sich vereinfacht so zusammenfassen: Die Muskulatur im Schwellkörper des Penis wird entspannt, was einen Zufluss von Blut ermöglicht und die Erektion erleichtert. In der Pille ist schließlich ein zweiter Botenstoff enthalten, der das Vardenafil wieder abbaut und nach einer gewissen Zeit die Erektion abklingen lässt. Dieser grundsätzliche Mechanismus ist bei allen Erektionshilfen in Pillenform derselbe, nur der PDE-5-Hemmer unterscheidet sich. Levitra verwendet wie bereits gesagt Vardenafil, Viagra nutzt Sildenafil und andere Potenzmittel wiederum Tadalafil.
Vardenafil (also Levitra) hat dabei den Vorteil, dass es bereits nach 10 Minuten wirkt, während Sildenafil 15-60 Minuten Vorlaufzeit braucht und Tadalafil ca. 30 Minuten benötigt. Die Wirkungsdauer liegt bei bis zu 12 Stunden, je nach Dosierung. Es reicht also durchaus auch für lange Nächte.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Erfolgsquote des Mittels. Levitra (Wirkstoff: Vardenafil) erzielt hierbei eine Erfolgsquote von 83%, was leicht über der Wirksamkeit von Viagra liegt (82%) und leicht unter der Effizienz von Mitteln, die Tadalafil nutzen (86%). Behalten Sie bei diesen Zahlen aber im Hinterkopf, dass die statistische Ungenauigkeit wissenschaftlicher Untersuchungen bei etwa 3% liegt. Die Unterschiede sind also nicht signifikant und beinahe vernachlässigbar.

Nebenwirkungen von Levitra

Ein nicht ganz so erfreuliches Thema sind die Nebenwirkungen. Leichte Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Erröten treten bei etwa einer von 10 Personen auf. Das Erröten geht hierbei auf die Entspannung der Blutgefäße zurück und muss Sie nicht alarmieren. Es handelt sich um eine rein optische Nebenwirkung ohne weitere Implikationen.
Seltener anzutreffen sind Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schwindelgefühl oder Verdauungsstörungen. Nur etwa einer von 100 Patienten ist von diesen Symptomen betroffen. Eine Rücksprache mit dem Arzt und gegebenenfalls das Ausprobieren eines anderen Mittels ist aus unserer Sicht empfehlenswert. Denn wenn der Spaß an der Sache verloren geht, ist das ja irgendwie nicht ganz im Sinne des Erfinders.
In ganz seltenen Fällen können auch Lichtempfindlichkeit, auffälliger Blutdruck (extrem hoch oder extrem niedrig) oder gar eine Beeinträchtigung des Sehvermögens auftreten. In diesem Fall sollten Sie in jedem Fall Ihren Hausarzt aufsuchen und ein anderes Mittel probieren.
Wenn die Wirkung nach 12 Stunden nicht abgeklungen ist, sollten Sie ebenfalls sofort einen Arzt aufsuchen.

Seit wann gibt es Levitra?

Die Geschichte von Vardenafil als Wirkstoff zur Behandlung der erektilen Dysfunktion beginnt im Jahr 1998. Damals wurde Sildenafil in den USA von der FDA (Food and Drug Administration) zugelassen, womit erstmals ein PDE-5-Hemmer legal auf dem Markt verfügbar war. Naheliegenderweise löste dies die Entwicklung diverser Konkurrenzprodukte aus, unter anderem bei Bayer HealthCare. Dort wurde nach jahrelanger Forschung Levitra mit dem Wirkstoff Vardenafil als Produkt vorgestellt. Die Zulassung erfolgte 2003 durch die europäische Kommission.

Ein Großteil dieses Artikels ist für alle Potenzmittel in Pillenform gültig, die es auf dem Markt gibt. Der Vollständigkeit halber verlinken wir an dieser Stelle jedoch trotzdem noch einmal alle Informationsseiten, die wir zum Thema Erektionshilfen zu bieten haben:

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*