Viagra

Was Sie über Viagra wissen müssen

Viagra ist der Klassiker unter den Potenzmitteln. Oftmals wird das Wort „Viagra“ sogar synonym für Erektionshilfen allgemein genutzt. Und in der Tat kann sich dieses Mittel neben Konkurrenten wie Levitra, Cialis und Spedra weiterhin als feste Größe am Markt behaupten. Wenn Sie mehr über die klassischen blauen Pillen wissen wollen, dann sind Sie auf dieser Seite goldrichtig.

Der Wirkstoff in Viagra: Sildenafil

Von zentraler Bedeutung ist bei jedem potenzsteigerndem Mittel zunächst einmal der Wirkstoff. Im Falle von Viagra handelt es sich hierbei um Sildenafil, ein in Europa nur auf Rezept erhältlicher Wirkstoff. Jegliches Angebot, das Viagra ohne Rezept anbietet, kann nicht seriöser Natur sein. Seien Sie also vorsichtig! Am besten kaufen Sie in einer vertrauenswürdigen Online Apotheke ein, die ihre Produkte aus sicheren Quellen bezieht.
Es ist wichtig zu wissen, dass die Rezeptpflicht unabhängig von der Dosierung des Wirkstoffes (Sildenafil) ist, was nebenbei bemerkt für alle PDE-5-Hemmer gilt. Sildenafil ist dabei in Dosierungen von 25 mg, 50 mg oder 100 mg wirksam, wenn es in Pillenform eingenommen wird. Die perfekte Dosis ist von Patient zu Patient unterschiedlich, weshalb man sich ggf. an das ideale Pillchen erst herantasten muss. Dieser Prozess muss jedoch unter Konsultation eines Arztes stattfinden, wie eigentlich auch jede andere regelmäßige Medikation. Auch wenn die Wirkung komplett ausbleibt, kann eine Rücksprache mit dem Hausarzt unter Umständen helfen.

Die Wirkungsweise von Sildenafil (und auch anderen PDE-5-Hemmern) lässt sich wie folgt erklären:
Die Muskeln des Schwellkörpers werden entspannt, was das Eindringen von Blut erleichtert. Dadurch kommt man leichter zur Erektion und bleibt auch länger einsatzbereit. Damit die Erektion nach einer gewissen Zeit wieder abklingt, wird zusätzlich ein Botenstoff beigemischt, der das Sildenafil schließlich wieder abbaut. Diese grundsätzliche Funktionsweise ist bei allen Potenzmitteln dieselbe, der einzige Unterschied liegt beim verwendeten PDE-5-Hemmer. Neben dem von Viagra verwendeten Sildenafil sind noch Vardenafil und Tadalafil auf dem Markt üblich.

Sildenafil hat im Vergleich zu den anderen Wirkstoffen den Vorteil, dass die Wirkung im Normalfall bereits nach spätestens 5 Stunden nachlässt. Vardenafil kann bis zu 12 Stunden lang wirken, Tadalafil sogar bis zu 36 Stunden lang. Dass dadurch potentiell die Nachtruhe gestört wird, bedarf wohl keiner weiteren Erklärung. Durch die beigefügten Botenstoffe sollte bei Erektionshilfen mit Tadalafil oder Vardenafil zwar auch nach 5 Stunden die Wirkung abklingen, die potentielle Wirkung des jeweiligen PDE-5-Hemmers liegt aber eben deutlich höher, was in seltenen Fällen zu Problemen führen kann.
Speziell im Fall von Tadalafil liegt durch die höhere Wirksamkeit aber auch die Erfolgsquote etwas höher. Der Unterschied ist jedoch recht marginal und liegt mit einer Effizienz von 86 % nur 4 Prozentpunkte über der Effizienz von Viagra (Sildenafil). Um dieser Zahl noch einmal etwas mehr Perspektive zu geben: Die statistische Ungenauigkeit liegt bei repräsentativen Studien bei 3 %. Es handelt sich also wirklich nur um einen winizgen Unterschied.

Nebenwirkungen von Viagra

Die Nebenwirkungen von Potenzmitteln können vielfältig sein. Zu den harmlosen Nebenwirkungen zählen Kopfschmerzen und Erröten. Etwa eine von zehn Personen ist von diesen leichten Effekten betroffen. Das Erröten ist dabei recht leicht zu erklären, da es auf denselben Effekt zurückgeht wie die erleichterte Erektion: Das Entspannen der Muskeln erleichtert den Zufluss von Blut. Speziell diese Nebenwirkung ist jedoch unbedenklich.
Was seltener auftritt und definitiv nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte, sind Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schwindelgefühl oder Verdauungsprobleme. Im Durchschnitt treten diese Effekte bei einem von hundert Patienten auf, also vergleichsweise eher selten.
Sollten Sie dennoch betroffen sein, ist eine Rücksprache mit dem Hausarzt empfehlenswert. Eine andere Dosierung oder ein anderes Mittel könnten unter Umständen besser funktionieren.
Sollten Sie von extremen Nebenwirkungen wie Lichtempfindlichkeit, auffälligen hohem oder niedrigem Blutdruck oder schlechtem Sehvermögen betroffen sein, suchen Sie sofort einen Arzt auf! Wenn die Wirkung der Erektionshilfe nach 12 Stunden immer noch anhält, sollte ebenfalls sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Herkunft des Namens

Falls Sie sich fragen sollten, woher eigentlich der Name „Viagra“ kommt: Es handelt sich dabei um ein reines Kunstwort, das allerdings rechtlich geschützt ist. Abgeleitet ist es vom lateinischen „vigor“, was „Stärke“ bedeutet. Kombiniert wurde dieser lateinische Wortstamm mit „Niagara“. Ein vermutlich beabsichtigter Nebeneffekt dieser Wortschöpfung ist, dass das Wort „Viagra“ homophon zum Wort „vyaghra“ ist. Dabei handelt es sich um das Sanskrit-Wort für „Tiger“.

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